22 Mai 2012
SZENE-NEWS
11 Mai 2012
Jazz, Pop & Rock im Grönegau
Labels: Grönegau Rundschau KW 18 / 2012
Zwei Dörfer sind auf den Beinen - Warmenau Open Air am 19. Mai läutet die musikalische Freiluft-Saison ein
Und
so war der Startschuss 2011 auch gleichzeitig Inspiration für die
Neuauflage, die dieses Mal weitaus größer geplant wird. So wird
neben der großen Hofbühne auch eine kleinere Wiesenbühne errichtet
und anstelle vier Bands, gibt es nun neun Programmpunkte. Auf der
neuen Wiesenbühne geht es dabei eher ruhig zu. Gegen 16 Uhr eröffnet
das Duo LUKAS LITTLE SISTER das Warmenau Open Air, gefolgt von
Elektro-Indie-Pop von _PAPPMACHÉ und dem Bielefelder Songschreiber
Ron Diva, der bereits einen Auftritt bei „Inas Nacht“
absolvierte. Gespielt wird immer im Wechsel mit der wesentlich
größeren Hofbühne. Hier gibt es mit HERZATTACKE reifen Blues und
Rock und mit DAANTJE & THE GOLDEN HANDWERK Liedermacher und Folk.
Letztere feiern übrigens auf dem Open Air den Abschluss ihrer
Deutschlandtour. Abgerundet werden diese Darbietungen von zwei
Auftritten des erfolgreichen und unterhaltsamen Poetry Slammers und
Autors Andreas Weber aus Münster. Henning Kreft dazu: „Die Lesung
stellt sicherlich einen Kontrast dar, aber wir möchten uns gerne von
vergleichbaren Festivals abgrenzen und auch eine gemütliche
Atmosphäre bieten. Das Programm soll für alle etwas bieten, also
von ganz jung, bis ganz alt.“ Einer seiner Mitstreiter wirft dann
noch grinsend ein: „Es gibt sogar eine Hüpfburg!“
Als
letzte Band des Abends betritt schließlich die neunköpfige
Formation SKALINKA die Bühne. Gespielt wird „Fusion Ska“, was
nichts anderes ist als eine brodelnde, tanzbare Mixtur aus Ska,
Balkanbeats und Latin-Rhythmen darstellt. 2009 heimste die Gruppe
dafür sogar den „Creole Weltmusik Bremen & Niedersachsen
Preis“ ein.Labels: Grönegau Rundschau KW 18 / 2012
Maiwoche mit reichlich Meller Beteiligung - Musiker aus dem Grönegau erobern die Hasestadt
Labels: Grönegau Rundschau KW 18 / 2012
23 April 2012
SZENE-NEWS
Geheimnis gelüftet
Labels: Grönegau Rundschau KW 16 / 2012
18 April 2012
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
The 10 Sopranos
Zehn außergewöhnliche Sängerinnen, allesamt Absolventen verschiedener Musikhochschulen, haben sich zusammengeschlossen, um die Bühnen der Welt zu erobern – und die Herzen des Publikums. Vielfalt ist ihr Programm: Vom klassischen Sopran über die kraftvolle Stimme einer Popdiva bis hin zur rauchig verwegenen Rockröhre, Martinikirche, Buer (19.30 Uhr)
Samstag, 14.04.
Bob Cats
Über die BOP CATS, wohl eine der besten deutschen Jazz-Bands, international beliebt, festival-, funk-, fernseh- und schallplattenerfahren und fast schon 30 Jahre im Geschäft, sind keine langen Worte zu verlieren, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 14 / 2012
SZENE-NEWS
Nachdem wir in der letzten Ausgabe berichtet hatten, dass sich die Meller Musikerin Katrin Remmert der Band TWO HEARTS IN TEN BANDS angeschlossen hat, trägt sie ihr Trio K´S LIFE nun endgültig zu Grabe. Ihr Statement dazu auf der Homepage: „Lange habt ihr nichts mehr von uns gehört. Die Band hat sich in den letzten Monaten so entwickelt, dass wir nicht mehr die gleichen Ziele hatten. Darum haben wir uns nach vier Jahren freundschaftlich getrennt und jeder geht jetzt seinen eigenen Weg. Allerdings ist das kein Grund traurig zu sein, denn es hat sich seit 2012 Neues getan! Wer auf Frauenpower in der Popmusik steht, der wird sehr viel Freude an meiner neuen Band TWO HEARTS IN TEN BANDS haben, wo es die Frauenpower gleich dreimal gibt.“
Mitschnitt
Nachdem TINNEAS CINN mehrere Wochen nichts mehr von sich haben hören lassen, kann man sich auf www.facebook.com/tinneascinn jetzt den Song „Delivery“ als Konzertvideomitschnitt anhören und -schauen. Bei akzeptabler Musikqualität spielt sich das Quartett durch ein ruhiges Werk, das stark an die Emo- und Indiebands der 90er Jahre erinnert. Bleibt zu hoffen, dass sich die Musiker aus Melle und Spenge endlich einmal ins Studio begeben, um ihre Songs zu konservieren und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Daran kommt niemand vorbei
Die Earforce-Gitarrenverstärker aus Melle sind heiß begehrt und weltweit anerkannt. Erfinder und Baumeister Henrich Schmidts verschickt seine Amps mittlerweile kreuz und quer zu Kundschaft auf dem gesamten Globus und viele Musiker schwärmen von den Qualitäten der handgefertigten Kraftpakete aus dem Grönegau. Jetzt ist Earforce nun auch bei Facebook vertreten und kann auf www.facebook.de/earforce.de im Internet besucht werden.
Labels: Grönegau Rundschau KW 14 / 2012
Proberaumsituation im Grönegau - Umfrage soll Klarheit bringen
Gerade in Melle ist diese Situation überraschenderweise, sicherlich aber auch aufgrund von mangelnder Nachfrage, anscheinend kein heißes Thema. Die wenigen Bands, die der Grönegau noch aufzubieten hat, haben sich mehr oder weniger zufriedenstellende private Räumlichkeiten, überwiegend auf dem Lande, organisiert. In der Vergangenheit stellten der Rock Sound Melle im damaligen Jugend- und Kulturzentrum „Pillefit“ und der Riemsloher Musikverein an der Riemsloher Schule Proberäume zur Verfügung, die von vielen Musikgruppen aus dem Grönegau genutzt wurden. Der Rock Sound zog später noch aufgrund der Initiative der Stadtverwaltung in ein leerstehendes Industriegebäude in unmittelbarer Nähe des „Melle Centers“ am ZOB, aber durch anderweitige Nutzung, war hier dann irgendwann auch Schluss. 2006 versuchte der Riemsloher Musikverein dort noch einmal einen Anlauf, um einen Proberaum im gleichen Gebäude zu etablieren, scheiterte aber an der damaligen Nachbarschaft, die sich nicht auf die Geräuschkulisse einließ. Seitdem sind Proberäume in der Innenstadt Mangelware, aber auch nicht wirklich heiß begehrt, da es anscheinend bereits seit einigen Monaten komplett an fähigem und engagiertem Nachwuchs fehlt.
Das Musikbüro Osnabrück möchte sich trotzdem und gerade deshalb in Zusammenarbeit mit dem Rock Sound Melle einen Überblick über die Proberaumsituation in Osnabrück und im Umkreis von 30 Kilometern um die Hasestadt verschaffen und die Datenlage auswerten. Aufgrund dieser Fakten möchte man herausfinden, ob Handlungsbedarf besteht oder die Musiker weitestgehend zufrieden mit ihrer derzeitigen Situation sind.
Auf www.umfrage2012.musikbuero.net gibt es eine Online-Umfrage mit 15 Fragen. Unter allen teilnehmenden Bands wird ein Gutschein im Wert von 75 Euro bei Session Music in der Hansastraße in Osnabrück verlost.
Labels: Grönegau Rundschau KW 14 / 2012
26 März 2012
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Alber Lee
& Hogan´s Heroes
Der britische Musiker gilt als einer der besten Rock- und Country-Gitarristen und konnte sogar schon einen Grammy gewinnen. In seiner Band vereint er viele bekannte und anerkannte Musiker aus dem Königreich, Kulturwerkstatt, Buer (20.30 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 12 / 2012
„Der Gitarrist der Gitarristen“ - Albert Lee kommt mit Band erneut nach Buer
Bereits im Jahr 2009 gastierte der britische Gitarrist Albert Lee schon einmal in der Kulturwerkstatt in Buer. Nun kommt er mit seiner Band HOGAN´S HEROES am Samstag, den 31. März ab 20.30 Uhr, erneut in den Grönegau.Die Liste der Stars, mit denen Albert Lee und seine erlesene Begleitband in der Vergangenheit aufgetreten sind, liest sich wie das „Who Is Who“ der internationalen Rockgeschichte. Eric Clapton, Chris Farlowe, Paul McCartney oder George Harrison gehörten zum illustren Kundenkreis der britischen Musiker. Trotz alledem ist insbesondere Albert Lee als Frontmann das Aushängeschild dieser Gruppe. Der 1943 geborene und in London aufgewachsene Musiker ist seit seinem 16. Lebensjahr als Profimusiker auf Tour und im Studio aktiv. Kein Wunder, bekam er diese Leidenschaft bereits durch seinen Vater mit in die Wiege gelegt, der ebenfalls als Musiker aktiv war. Und so hielt er bereits 1958 seine erste gebrauchte Gitarre in den Händen.
Seine größte Auszeichnung bestand in der Verleihung des Grammy Awards 2002 für die Mitwirkung an "Foggy Mountain Breakdown" für die beste Darbietung eines Country-Instrumentals. Obwohl Lee der große musikalische Durchbruch oder kommerzielle Erfolg verwehrt blieb, ist er ein in Fachkreisen überaus geschätzter Gitarrist, über den Eric Clapton angeblich sogar einmal behauptet haben soll, er sei der beste auf der Erde. Der Musiker, welcher schon seit vielen Jahren in Kalifornien lebt, ist deshalb auch als „der Gitarrist der Gitarristen“ („the guitar player's, guitar player“) bekannt. Seine übermäßige Verwendung des berühmten Gitarrenmodells der Marke Fender, brachte ihm darüber hinaus den Spitznamen „Mr Telecaster“ ein.
Auch wer mit dem Namen Albert Lee bislang nur wenig anfangen konnte, hat ihn sicherlich schon einmal auf einem der zahlreichen Alben spielen hören, auf denen er für Künstler, wie Jerry Lee Lewis, Bo Diddley, Dolly Parton und viele weitere einspielte. Dazu noch etwas Trivia: Hier gab es in der Vergangenheit aber auch immer wieder Verwechslungen mit dem fast gleichaltrigen britischen Gitarristen Alvin Lee, der zum Teil fälschlicherweise als Gastmusiker auf den Alben beschrieben wurde.
Labels: Grönegau Rundschau KW 12 / 2012
SZENE-NEWS
Die Meller Gitarristin Katrin Remmert spielt seit wenigen Wochen in einer neuen Band, die auch schon im letzten Jahr in Melle aufgetreten ist. Die Rede ist von der Osnabrücker Indiegruppe TWO HEARTS IN TEN BANDS um die beiden Schwestern Sina und Sarah Steinbrecher. Der erste gemeinsame Auftritt als Quintett wurde bereits im Februar erfolgreich absolviert. Große Freude herrscht nun bei der Band aufgrund der Auswahl zur „Bandfactory Niedersachsen“. Bei dem Coaching-Projekt für niedersächsische Bands wirken Jean-Michel Tourette (WIR SIND HELDEN), Leo Schmidthals (SELIG), Jens Krause (Produzent), Silke Super (Radio Eins), Kai Thomsen (CD Kaserne Celle), Katrin Helmerichs-Naujok (Choreographin) sowie Andreas Haug (Rockszene.de) mit und erarbeiten die nächsten Schritte für eine erfolgreiche Musikkarriere. Einen Auftritt im Grönegau absolvieren TWO HEARTS IN TEN BANDS am 10. August beim Riemsrock Open Air im Riemsloher Freibad.
Maiwoche
Auch bei DORIAN tut sich endlich etwas mehr. Nachdem wir in der letzten Ausgabe berichteten, dass ihr Song „Icespeedway“ in Kürze im Horst-Dohm-Eisstadion in Berlin-Wilmersdorf vorgestellt wird, arbeitet die Gruppe nun an weiteren Präsentationen im Umfeld der Icespeedway-Szene. Grund zum Jubeln hatte die Band kürzlich sogar zusätzlich noch. So konnten DORIAN den Wettbewerb des Osnabrücker Labels Timezone Records für sich entscheiden und letztendlich einen Platz auf einer Bühne der beliebten Maiwoche in Osnabrück ergattern. Der Auftritt findet am 19. Mai statt. Staatliche 650 Stimmen hat die Band bei dem Contest erhalten. Die Band erklärte dazu freudestrahlend: „So viele Leute kennen wir nicht einmal. Also scheinen wir wohl auf dem richtigen Weg zu sein. Als Belohnung werden wir auf der Maiwoche alles geben. Ist doch klar!“
Plakatkampagne
Der Kleister ist noch nicht ganz trocken, die großflächigen Plakate der vierten Identitätskampagne des Stadtmarketing Melle hängen bereits im Grönegau. Nachdem in den letzten beiden Jahren die Themen „Natur“, „Sportvereine“ und „Einkaufsstadt“ aufgegriffen wurden, hat sich der Verein nun der „Kunst und Kulturszene“ im Stadtgebiet gewidmet. Beim „9. Meller Frühlingserwachen“ wurden die Motive präsentiert, umrahmt von einem Künstlertreff und Bühnenprogramm. Als einzige Band haben es nur die Meller Rockveteranen von IVORY auf eines der Plakate geschafft.
Labels: Grönegau Rundschau KW 12 / 2012
21 März 2012
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
John Cashmore
Virtuoses Klavier, mystische Synthesizerklänge, traditionelle Dudelsackperformance, romantische Duette und ein britischer Tenor - das ist Spirit of Scotland. Mit samtweicher Stimme in Balladen, stimmgewaltig in Heldenliedern: John Cashmore präsentiert die historischen Ereignisse und erzählt die einzigartigen Anekdoten der schottischen Highlands, Martinikirche, Buer (19.30 Uhr)
Freitag, 23.03.
Heimatkapelle
Wellingholzhausen
Die Musiker der Heimatkapelle präsentieren Klassiker von Rock- und Poplegenden. Unter der Gesamtleistung von Chris Stieve-Dawe zeigt das Orchester im weiteren Programmverlauf seine Vielseitigkeit und Professionalität: Wagner, Charly Chaplin oder „Ungarische Tänze“ – die musikalische Bandbreite ist groß und beeindruckend. Und natürlich bekommt auch der Festmarsch seinen Raum, Beutlingshalle, Wellingholzhausen (20 Uhr)
Samstag, 24.03.
Heimatkapelle
Wellingholzhausen
Wer bei „Sailing“ nur an die Werbung mit einem auslaufenden Segelschiff denkt, kennt das Original nicht. „Music“ von John Miles gilt als kürzeste Rockoper. Und die Namen Elvis und Queen bedürfen keiner Erklärung. Maßgeschneiderte Arrangements und eine perfekte Bühnenshow geben der auf hohem Niveau präsentierten Musik eine ganz neue und eigene Wirkung. Stil und Stimmung sind garantiert, Beutlingshalle, Wellingholzhausen (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 10 / 2012
SZENE-NEWS
In der letzten Ausgabe haben wir den Auftritt der AC-DC Coverband BLACK ROSIE zwar für das richtige Datum am 10. März angekündigt, aber mit dem falschen Wochentag versehen. Natürlich spielen die Ladies am Samstag, den 10. März in der Kulturwerkstatt und nicht am Sonntag.
Losdampfen
Die angekündigte Tape Edition der DAMPFMASCHINE ist endlich da und kann auf der bevorstehenden Tour erworben werden, die am 14. März im Dortmunder FZW startet. Es geht quer durch Deutschland, nächster Halt in der Region ist allerdings erst am 11. Mai beim Auftritt auf der Osnabrücker Maiwoche. Bis dahin sind die auf nur 66 Stück limitierten Kassetten bestimmt schon ausverkauft. Wer schnell ist, hat vielleicht online auf der Internetseite www.merchshop.de noch Glück und kann ein Exemplar ergattern.
Eisiger Song populär
Nachdem DORIAN ihren Song „Icespeedway“ bereits vor einiger Zeit aufgenommen haben, konnte er die Verantwortlichen des Deutschen Motorsport Verbands - Landesgruppe Berlin so sehr begeistern, dass sich diese entschlossen haben, ihn zu featuren. Und so ist das Lied der Melleraner Rockband demnächst im Horst-Dohm-Eisstadion in Berlin-Wilmersdorf zu hören. Eine CD mit fünf Songs soll es zu diesem Anlaß übrigens auch mal geben, wie Schlagzeuger Martin Pieper verlauten ließ. Vorgestellt wird diese dann natürlich in Berlin.
Maximouse
Da das Meller Trio KRAKEN bereits sein längerer Zeit nichts mehr von sich hat hören lassen, gibt es nun ein neues Lebenszeichen in Gestalt des Songs „Maximouse“. Der ist auf der Internetseite der Gruppe www.facebook.com/KrakenForPresident zu finden und kann dort im Stream angehört werden. Musikalisch gibt es treibenden, poppigen, aber gleichzeitig bluesgetränkten Alternativerock in bester KRAKEN-Manier zu hören. Neu ist die Aufnahme allerdings nicht unbedingt, stammt sie doch von der 2011er CD-Veröffentlichung „Kraken´s Cave“.
Mitreisende gesucht
„Komm wir tuen eine Reise“, sagen CRYSTAL PASTURE aus Bartüttingdorf. Wie schon in der letzten Ausgabe bekanntgegeben, werden die dreizehn Musiker am 13. Mai auf dem Hamburger Hafengeburtstag auftreten. Da die Dorfkapelle einen gemütlichen Reisebus chartern will, ist also noch reichlich Platz für potentiell, feierwütige Mitreisende. Diese können sich unter der Telefonnummer (05225) 79696 über den Trip in die Hansestadt informieren und dafür anmelden.
Labels: Grönegau Rundschau KW 10 / 2012
29 Februar 2012
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Red Hot
„Rock am Ring“ gibt es nicht nur in der Eifel am Nürburgring: In diesen Tagen reicht ein Besuch im Fachwerk 1775 in Wellingholzhausen (Am Ring 40), um ordentlich Party machen zu können. Nach dem gefeierten Auftritt im vergangenen Jahr kommt RED HOT wieder für ein Heimspiel ins Beutlingsdorf, Fachwerk 1775, Wellingholzhausen (20 Uhr)
Sonntag, 04.03.
Melanie Dekker Trio
Melanie Dekker, die bereits einige Top-Platzierungen in den kanadischen Charts vorweisen kann und auch schon zweimal für die L.A. Music Awards nominiert war, kommt nach Buer. Sie bietet feinste Popperlen im perfekten Soundgewand. Ein wenig frühe Jewel, ein wenig DIXIE CHICKS und eine Prise Sheryl Crow, Kulturwerkstatt, Buer (20 Uhr)
Samstag, 10.03.
Black Rosie
Das Repertoire dieser rein weiblich besetzten AC-DC Coverband beinhaltet alle Hits der australischen Hardrockstars um Gitarrist Angus Young, Kulturwerkstatt, Buer (20 Uhr)
Samstag, 10.03.
Onkel Wilhelm's Jazzkapelle
„Onkel“ Wilhelm Gößling moderiert, gibt in westfälischem Plattdeutsch „Döneckes“ zum Besten und alle zusammen „swingen und bluesen“, was das Zeug hält. Musikgenuss und Spaß, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 08 / 2012
Dorfmusik auf der Deele - CRYSTAL PASTURE feiern, dass sich die Balken biegen
Die alte Bauerndeele in Wiete's Wirtshaus in Theenhausen war kürzlich der perfekte Auftrittsort für die Bardüttingdorfer Dorfkapelle CRYSTAL PASTURE. Das urige Ambiente bot die richtige Atmosphäre für die schwungvollen Polka- und Skaklänge, denen sich die mehrköpfige Band mit Leib und Seele verschrieben hat.Aus gleich 13 Musikern besteht diese muntere Künstlerschar. Dabei treffen die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse aufeinander. So kocht diese zusammengewürfelte Gemeinschaft um Sängerin Greta Schwekendiek einen brodelnden Bastard aus Polka, Ska, Folk oder Kirmessounds und würzt ihn mit einem kleinen Schuss eingängigen Pop. Die Musiker rekrutieren sich in einer breiten Schnittmenge irgendwo zwischen Bläsergruppe und Hardcore-/Punkband. So gesellen sich zur klassischen Bandbesetzung Geige, Akkordeon, Klarinette und ein halber Posaunenchor. Trotzdem fungieren CRYSTAL PASTURE als eine Einheit, was man schnell bemerkt, wenn man die Gruppe auf der Bühne stehen sieht. Mit ungezügelter Spiellust, rauem Charme und kecker Leidenschaft widmen sie sich ihren eigenen Songs, schrecken aber auch keineswegs davor zurück, bekannte Klassiker wie zum Beispiel „Das Model“ von Kraftwerk in ihr ganz eigenes Gewand zu hüllen.
Schulter an Schulter
Sehr zur Freude des Publikums, das zahlreich erschienen war. Und so drängten sich die Zuschauer an diesem vorzeitigen Valentinstag-Konzert Schulter an Schulter in der Bauerndeele, direkt auf Augenhöhe mit der Band. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Zu den tanzbaren Rhythmen stand kaum noch ein Bein still und CRYSTAL PASTURE wurden von ihren Fans gefeiert. Die präsentierten sich zudem textsicher, sangen an den entsprechenden Stellen lautstark mit, lagen sich in den Armen und klatschten enthusiastisch in die Hände. Natürlich durfte dabei auch der extrem tanzbare Heimatsong „Warmenau“ aus dem Mitte letzten Jahres veröffentlichten Album „Geschichten von Habicht & Holunder“ nicht fehlen. Wer den dafür gedrehten Video-Clip auf YouTube.de noch nicht gesehen hat, hat mit Sicherheit etwas verpasst.
Heimatliebe
Keine Frage: Diese Band liebt ihre Heimat und bringt das auch zum Ausdruck. Wer dabei plumpe Volksmusik-Attitüden vermutet, liegt so falsch, wie derjenige, der denkt, dass die Milch aus dem Supermarkt um die Ecke kommt. Stattdessen garnieren CRYSTAL PASTURE ihre Oden an die Heimat immer wieder mit einem groben Schuss Ironie. Dabei dreht es sich immer wieder um die Natur, die Gemeinschaft, Fernweh, die Liebe, Bier und Schnaps oder einfach nur um den Mercedes des Bauern. Mit dieser Mischung schaffen CRYSTAL PASTURE sich eine wachsende Fanschar, quer durch alle Generationen. So standen in Wiete's Wirtshaus die Senioren neben den Teenagern und die Schlagerfans neben den Rockern. CRYSTAL PASTURE verabschiedeten sich schließlich sichtlich zufrieden und glücklich nach zwei Sets und lautstark geforderten Zugaben von dem freudestrahlenden Publikum in Theenhausen.
Hamburger Hafengeburtstag
Einen ganz besonderen Auftritt kündigte die Band um Akkordeon-Spieler und Sänger Henning Kreft für den 13. Mai an. So werden CRYSTAL PASTURE den Hamburger Hafengeburtstag zu diesem Termin mit einem Ständchen beehren und sind auf der „Jolly Roger Bühne“ eingeplant. Da man sich bei 13 Musikern nicht einfach in ein Auto setzen kann, möchte die Band einen eigenen Bus chartern. Mitfahrer können sich in den nächsten Tagen im Internet über www.crystalpasture.de für die Reise in den hohen Norden anmelden.
Labels: Grönegau Rundschau KW 08 / 2012
14 Februar 2012
Intro vor 20 Jahren in Melle gegründet - Erst belächelt, jetzt auflagenstärkstes, unabhängiges Popmagazin in Deutschland
Das clever vernetzte Medienunternehmen des Meller Pop-Moguls residiert, nachdem es den heimischen Bauernhof verlassen und Zwischenstation in Osnabrück gemacht hatte, mittlerweile in Köln. Die Redaktionsräume sind in einem Gebäude mit Stadtgeschichte untergebracht. Der alte Firmensitz des legendären Duftwassers 4711 in Köln-Ehrenfeld wurde zu einem Zentrum der Kreativ- und Musikbranche umgebaut und beherbergt mittlerweile fast 50 Firmen mit über 200 Kreativen. Mit dabei ist auch die Intro GmbH & Co. KG von Matthias Hörstmann.
LandwirtDer ist staatlich geprüfter Landwirt und ließ als Musikfanatiker, Veranstalter und DJ die heißesten Songs in angesagten regionalen Alternative-Diskotheken wie dem Hyde Park, Forum Enger, Works oder Fiz Oblon rotieren. Der stellvertretende Intro-Chefredakteur Linus Volkmann schrieb einmal über ihn: „Matthias Hörstmann ist einer, wenn nicht der musikbewandertste Mensch, den ich persönlich je kennengelernt habe.“ Und so startete das Intro im Grönegau vom elterlichen Bauernhof in Dratum aus. Bei Hörstmanns traf man sich zur Redaktionssitzung im unfunktionierten Jugendzimmer oder in der Gartenlaube. Von dort aus wurden die Zeitschriften vom engagierten damaligen Vertriebsleiter Armin Bauer mit überladendem Auto quer durch Deutschland gekarrt und unter anderem in Plattenläden, Clubs und Kneipen ausgelegt. Als Geldgeber und somit auch als Herausgeber fungierte von Beginn an der Osnabrücker Gastrospezialist Martin Wüst (Fiz Oblon, Five Elements, etc.). Als der nach den ersten drei Ausgaben keine wirtschaftliche Perspektive mehr sieht und seine Unterstützung einstellt, sieht sich Matthias Hörstmann gezwungen, das Heft alleine weiterzuführen. Die fehlenden Geldmittel gleicht er aus, indem er beim lokalen Fischfutterhersteller Tetra im Schichtbetrieb ranklotzt. Rückblickend beschrieb sich Hörstmann in einem Interview mit dem Osnabrücker Stadtblatt als „besessen und getrieben“, nur so sei es zu erklären, warum er damals diese enormen Strapazen und finanziellen Risiken auf sich genommen habe. Ex-Intro-Layouter René Peters lebt noch immer in Osnabrück und ist hier mittlerweile für das Marketing der NOZ tätig. Er erinnert sich in einer Rückblende in der Intro aus dem Mai 2011: „Während der ersten Ausgaben führten wir alle ein Doppelleben: Matthias schrieb seine letzten Artikel während der Nachtschicht auf der Herrentoilette und ich habe nach der Arbeit bis morgens die Seiten auf meiner Apple-Pizzaschachtel gebaut.“
EC-Karten ausgereizt
Mit dem Umzug im März 1995 verlässt die Intro den Grönegau und siedelt im benachbarten Osnabrück an. Erstmals besitzt die Redaktion ein eigenes seriöses Büro und das Magazin wird professioneller aufgestellt. Mit Stephan Glietsch wird der erste Chefredakteur eingestellt und Matthias Hörstmann kann nun verstärkt die Fäden im Hintergrund ziehen. Bereits 1997 wird der zweite Verlagstitel ins Leben gerufen. Der Festivalguide ist mittlerweile mit 550.000 Exemplaren Europas auflagenstärkster Musiktitel und enthält alle Fakten der jährlichen Open Air Saison. Und auch die Konzert- und Partyreihe „Introducing“ wird ein Jahr später das erste Mal veranstaltet. Nicht immer verliefen die Starts optimal. So berichtete Linus Volkmann in einem Artikel auf intro.de, dass „die Introducing-Tour '99 einfach nur ein brillanter finanzieller Reinfall war“. Die Partys seien zwar gut gewesen, aber die Kasse hätte für die Auslagen, die noch am Abend ausgezahlt werden mussten, nicht ausgereicht. Hörstmann habe schließlich die EC-Karten der Mitarbeiter eingezogen und kurz vor und kurz nach Mitternacht und somit für zwei Tage die maximalen Auszahlungslimits ausgereizt. „Ich weiß wirklich nicht, was die Leute gedacht haben, als ich da am Automaten mit den ganzen Karten und Zetteln mit Geheimzahlen stand und immer noch mehr aus der Jackentasche zog“, wird der Intro-Boss in dem Artikel zitiert. Aber schon am nächsten Tag hatten alle Kreditgeber ihr Geld wieder zurück.
2000 dann der Abschied von Osnabrück und der Umzug in die Medienstadt Köln, die in einer internen Abstimmung als neue Heimat des Intro Verlags auserkoren wurde. Ein Jahr vorher absolvierte das Heft allerdings noch einen großen inhaltlichen und grafischen Relaunch, in dessen Zuge der damalige Chefredakteur Stephan Glietsch im Editorial betonte: „INTRO ist und bleibt Musikmagazin. Und schon, weil wir der Überzeugung sind, dass man Hardcore nicht nur im selbstgeklebten Fanzine-Layout präsentieren darf oder Indie hören und einen Kleiderschrank besitzen eben kein Widerspruch ist, werden wir keinem der Genres, derer wir uns angenommen haben, die Kündigung reichen.“
Durch den Umzug wächst das Team weiter, auch wenn Lektorin Kristina Engel weiterhin in Osnabrück zurückbleibt. Zur Jahrtausendwende verabschiedet sich außerdem Glietsch als Chefredakteur und macht seitdem Platz für Thomas Venker. Der ist bekennender Fan des VfB Stuttgart und steht als Director dem gesamten Media-Content-Bereich der Hörstmann Unternehmensgruppe vor. Neben vielen anderen Firmen sind das der Onlinemusikfernsehsender putpat.tv, das Sneaker Freaker Turnschuh-Magazin oder aber auch die etwas anderen Fußballzeitschriften 11 Freunde oder Bolzen.
Zum zwanzigjährigen Jubiläum präsentiert sich das Intro weiterhin innovativ und modern. Die Popkultur entwickelt sich rasend schnell und Hörstmann & Co wollen den Draht zur Zielgruppe nicht verlieren. So erscheint das Intro mittlerweile auch für das iPad, man kann online in alten Ausgaben schmökern oder sich in der Intro.de Datenbank mit Archivinfos versorgen.
Aber ein kleiner Wermutstropfen bleibt trotzdem: Die Intro-Printausgabe liegt in seiner Heimatstadt Melle bereits seit einigen Jahren nicht mehr aus. Die nächsten Auslagestellen sind erst wieder in Osnabrück oder Bielefeld zu finden.
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INFO 1:
Das Debüt
Bei 200 Ausgaben kann man schnell mal den Überblick verlieren. Auf www.intro.de/dasheft/1 kann das Premierenheft als PDF heruntergeladen werden, alle weiteren Hefte können nachbestellt, zum Teil auch nachgelesen oder Artikel in der großen Online-Datenbank recherchiert werden.
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INFO 2:
Unternehmensgruppe
Die Matthias Hörstmann Unternehmensgruppe, kurz HUG, versteht sich als „Kompetenznetzwerk für Popkultur“ und umfasst 20 Firmen und Marken. Neben den bekannten Zeitschriften Intro, Festivalguide, 11 Freunde oder Bolzen, gibt es das Bolzen Bier, Events wie das Melt!, Berlinfestival, Introducing, Splash, sowie weitere Unternehmungen, an denen Hörstmann mehr oder weniger beteiligt ist; nachzulesen auf www.hoerstmann.de.
Labels: Grönegau Rundschau KW 06 / 2012
SZENE-NEWS
In der letzten Ausgabe wurde die limitierte Tape Edition des aktuellen DAMPFMASCHINE Albums „Bete zur Maschine“ angekündigt, jetzt kann sie vorbestellt werden. Das Sammlerstück für den Dampf-Fan gibt es exklusiv auf www.merchshop.de und ist auf nur 66 Stück limitiert. Der Haken an der Sache: Es wird erst produziert, wenn mindestens 33 Vorbestellungen eingegangen sind.
Rock´n´Roll und Pop
Der „letzte Schliff“ fehle zwar noch, aber Melles Alternative-Rocker von DORIAN haben zwei neue Songs auf ihrer Homepage www.dorian-music.de hochgeladen. Während sich der Song „Icespeedway“ in bester Rock´n´Roll-Manier präsentiert und sich laut Band in den Eisspeedway-Stadien Europas etablieren soll, gibt sich „The Reason“ deutlich poppiger.
Ballroom Blitz
Melles Rockurgesteine lassen nun endlich die Katze aus dem Sack. Die große Jubiläumsparty zum jeweils dreißigjährigen Bühnenjubiläum von VARICOSE VEIN und IVORY findet am 3. November in Honerkamps N8 – dem ehemaligen Ballsaal – statt. Die Party soll groß werden und man ist sich sicher: „Es gibt viele Überraschungen!“
Vom Dorf für das Dorf
Eine Last-Minute Terminankündigung erreichte uns kurz vor Redaktionsschluss: CRYSTAL PASTURE, die Dorfkapelle unseres Vetrauens, spielt ihr alljährliches Valentinstags-Einstimmungskonzert am Samstag, den 11. Februar ab 20 Uhr in Wietes Wirtshaus in Theenhausen. Außerdem gibt die muntere Gruppe auch schon den Termin für das Warmenau Open Air 2012 bekannt. Das Event soll am Samstag den 19. Mai ab 16 Uhr wieder an Theos Tenne in Spenge / Bardüttingdorf stattfinden.
Labels: Grönegau Rundschau KW 06 / 2012
08 Februar 2012
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
The C.C.R. Revival Band
Das Programm der C.C.R. Revival Band beinhaltet die bekanntesten und beliebtesten Creedence Clearwater Revival-Songs. Darüber hinaus werden weitere Titel aus den verschiedenen Solo-Phasen von John Cameron Fogerty (dem Frontmann der bekannten Kultband) nachgespielt, Kulturwerkstatt Buer (20.30 Uhr)
Sonntag, 05.02.
Edward Simoni
Melodien im Ambiente schöner Kirchen und Kathedralen, dargeboten von einem musikalischen Könner. Edward Simoni zeigt auf seiner Kirchentournee ein breites, musikalisches Spektrum. Der Besucher, der ein zweistündiges Panflötenkonzert erwartet, wird aufs Angenehmste überrascht. Der Künstler verfügt über ein unerschöpfliches Repertoire sowohl auf der Querflöte, Geige und eben auf der erwarteten Panflöte, Martinikirche, Buer (19 Uhr)
Samstag, 11.02.
Jolly Jazz Fools
Mit dieser Band verbindet den Jazz Club eine Menge, denn mit ihr nahmen sie ihre einzige Club-CD auf. Während des Festivals 2000 waren sie das letzte Mal mit den Special-Guests Peter Petrel als Jazz-Sänger und dem inzwischen verstorbenen Wiener Trompeter John Evers in Dissen, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 04 / 2012
Offene Münder in Buer - Namedropping in der Kulturwerkstatt
Ganz besonderes Augenmerk lag vor allem auf Bassist Darryl Jones, der nicht nur für Sting oder Peter Gabriel, sondern sogar bei den ROLLING STONES spielte. Wer bei diesem Auftritt nun einen Aufguss alter STONES-Klassiker erwartet hatte, wurde allerdings bitterlich enttäuscht. Stattdessen spielte sich das Trio durch ein abwechslungsreiches Set, das mit Blues, Soul, Rock und Funk hemmungslos Ping-Pong spielte und sich dabei zahlreicher Elemente aus diesen Stilen bediente. Besonderes Markenzeichen der STONE RAIDERS waren dabei überlange Songs, die immer wieder in ausufernde Soli mündeten, bei denen die Münder des Publikums oft aufstanden. Die einen staunten und bejubelten ihre Helden auf der Bühne, die anderen gähnten und wünschten sich doch etwas mehr Klarheit in den Songstrukturen. Und so wurde deutlich, wie auch große Namen die Meinungen spalten können. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, die musikalischen Fähigkeiten der drei Musiker indes unbestritten.
Kleine Helferlein
Da der Auftritt in Buer erst den zweiten gemeinsamen Gig der STONE RAIDERS auf dieser Tour darstellte, merkte man aber auch, dass nicht immer alles glatt lief. Insbesondere Gitarrist Jean-Paul Bourelly hatte vor sich einen imposanten Halbkreis an Effektgeräten aufgebaut, verzweifelte aber immer wieder an den technischen Eigenschaften der kleinen Helferlein, sowie an seinen hinter ihm platzierten Verstärkern. Fast hätte man ihm zurufen wollen, sich doch nur auf seine bekannten, musikalischen Fähigkeiten zu verlassen und die ganze Technik getrost von der Bühnenkante zu kicken. Schließlich spielte der mit einer zum Teil eigenwillig anmutenden Spieltechnik ausgestattete Saitenvirtuose bereits mit Größen wie Miles Davis, Dennis Chambers oder Cassandra Wilson. Jean-Paul Bourelly selbst nahm die Situation mit Humor und kämpfte sich tapfer durch alle Widrigkeiten. So verblüffte der US-amerikanische Gitarrist aus Chicago sogar mit guten Deutschkenntnissen, die er immer wieder gerne in den Ansagen zum Besten gab.
Rhythmisches Fundament
Etwas versteckt hinter seinen ganzen Trommeln und Becken saß LIVING COLOUR Schlagzeuger Wil Calhoun im hinteren Bereich der Bühne. Gemeinsam mit Darryl Jones sorgte er für das solide rhythmische Fundament, das es Jean-Paul Bourelly ermöglichte, mit seiner E-Gitarre aus dem Song auszubrechen und durch seine Solo-Ausflüge neu zu interpretieren. Aber auch für Calhoun schlug im weiteren Verlauf des Konzerts die Stunde, als sich alle Scheinwerfer und Augen auf ihn richteten und er ausholte, um den Publikum sein Schlagzeugsolo zu präsentieren. Dafür nutzte er er nicht durch seine Trommeln, sondern auch eine Mischung aus Loopstation, Trommelpad und Synthesizer, durch die er binnen weniger Minuten einen völlig neuen Song kreierte. Die Zuschauer in der gut gefüllten Kulturwerkstatt waren begeistert.
Schnittmenge
Alles in allem betrieb die Kulturwerkstatt mit dem Konzert der STONE RAIDERS erfolgreiches Namedropping und lockte gestandene Musiker in den Grönegau. Sicherlich nicht immer ganz leichte Kost für jedermann, aber auf jeden Fall ein Erlebnis für Musikfans, die sich in der Schnittmenge aller Bands, in denen die drei Hauptakteure bereits aktiv waren, wiederfinden können!
Labels: Grönegau Rundschau KW 04 / 2012
SZENE-NEWS
Die DAMPFMASCHINE spielte kürzlich bei dem international beliebten Eurovision Festival im niederländischen Groningen. Smoking Agenten aus der ganzen Welt treffen sich hier, um neue Bands für die Festivalsaison zu entdecken. Für das Quintett um Sänger Siggy Rock geht es ab März auch wieder auf den zweiten Teil der „Bete zur Maschine Tour“. In der Region tritt die Rockband erst am 11. Mai auf der Osnabrücker Maiwoche wieder auf. Vorher will die DAMPFMASCHINE aber noch eine exklusive und limitierte Auflage ihres aktuellen Albums „Bete zur Maschine“ auf Kassette veröffentlichen. Das für ausgestorben gehaltene Medium entwickelt sich zum heißgeliebten Sammlerobjekt für Musikfans und -nerds. Während die Vinyl-Version des Albums nahezu ausverkauft ist, gibt es dann ein neues „Must-Have“ für den sammelwütigen DAMPFMASCHINE-Fan. Genauere Information wird die Band in den nächsten Tagen auf www.facebook.com/Dampfmaschine veröffentlichen.
Ebenfalls bei der Internet-Community von Mark Zuckerberg angelangt, ist auch IVORY – Die Rockband. Da der Link zur neuen Seite noch sehr lang ist, empfiehlt sich bei Facebook entweder die Suche nach den Meller Rockveteranen oder der einfachere Klick über die News-Sektion auf www.ivory-music.de.
Auf ihrer Homepage kündigt das Quintett nun auch bereits weitere Auftritte im Grönegau an. Für den 15. Juni ist der bereits für das letzte Jahr angedachte Event „IVORY meets Gesangsverein“ in der Oldendorfer Sägemühle angekündigt und am 3. November soll es endlich den großen Jubiläumsgig zum 30-jährigen Bühnenjubiläum, gemeinsam mit VARICOSE VEIN geben. Beide Gruppen stehen dann zusammen seit 60 Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Der Veranstaltungsort wird allerdings noch nicht verraten.
Labels: Grönegau Rundschau KW 04/ 2012
30 Januar 2012
18 Januar 2012
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Black Stone Raiders
Dieses Trio besteht aus dem Gitarristen Jean-Paul Bourelly, der bereits für Miles Davis, Dennis Chambers oder Cassandra Wilson spielte. Sein Kumpel aus Teenagertagen in Chicago Darryl Jones arbeitete für Sting, Miles Davis und Peter Gabriel, sowie den ROLLING STONES, bei denen er ab 1993 auf zahlreichen Platten und Touren mitspielte, aber nie als offizielles Bandmitglied aufgeführt wurde. Letzter im Bunde ist der LIVING COLOUR Schlagzeuger Will Calhoun. Mit dieser Gruppe konnte er 1989 und 1990 jeweils einen Grammy für die beste „Hard Rock Performance“ abräumen, Kulturwerkstatt Buer (20 Uhr)
Samstag, 21.01.
Atlanta Jazzband
& Lous Dassen
Die Band dieser altgedienten Talente strotzt nach wie vor nur so von Enthusiasmus, Fantasie und Spielfreude am Oldtime-Jazz mit Atlanta-Sound. Gespielt wird eine Mischung aus Dixieland, Ragtime, Twist oder Rhythm´n´Blues. Die Presse bescheinigt „rheinischen Hochdruck“ und lobt unverwechselbare Power im Kollektivspiel, gekonnte Solo-Improvisationen und originelle Arrangements. Der Auftritt wird gekrönt durch die Sängerin Lous Dassen, „Frau Dr. Jazz“, die alte Dame, die wohl mit allen großen Jazzbands und internationalen Jazzgrößen die Jazzszene bereicherte, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Samstag, 28.01.
10. Jazz-, Blues- und Cocktailnight
Das Glenn-Miller-Orchester kommt auf Einladung der Heimatkapelle Wellingholzhausen ins Forum. Weltweit gibt es nur zwei Original-Orchester, die den Namen der Swinglegende Glenn Miller führen dürfen. Umso größer ist die Freude bei den Mitgliedern der Heimatkapelle, die sich seit Jahren um das Glenn-Miller-Orchester für ihre traditionelle Jazz-, Blues- und Cocktailnight bemühen, Forum, Melle (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 01 / 2012
Geburtstagskonzert der Kulturwerkstatt - Zum zehnjährigen Bestehen volles Haus in Buer
Auf den Geburtstag stießen alle Anwesenden gerne an, so dass auch die Stimmung von Anfang an gelöst und gutgelaunt war. Der musikalischer Startschuss kam vom Bueraner Gitarristen Ulli Singer, der sich seit vielen Jahren den erdigen Wurzeln des Blues verschrieben hat. Auch wenn er aufgrund der fehlenden Lautstärke nicht von allen Besuchern wahrgenommen wurde, lauschten ihm einige Musikfans aufmerksam. Bleibt er bei manchen Songs bekannter Interpreten wie Muddy Waters, Robert Johnson, Bob Dylan oder Doc Watson dicht am Original, nimmt er sich aber auch immer wieder die Freiheit, die Werke auf seine eigene Art und Weise zu interpretieren.
Zum Ende seines Programms stellte er die zaghafte Frage: „Ist es okay, wenn ich noch drei Songs spiele?“ Das war es auf jeden Fall, denn das Publikum sparte nicht mit Applaus und wenig später holte er dann noch die beiden Musiker von BLUE HOUSE AM KRÖPCKE auf die Bühne. Die beiden Songs, die sie dann zusammen aufführten, wirkten allerdings etwas holprig, aber der Stimmung tat dies keinen Abbruch.
Nach der Pause ging es dann mit BLUE HOUSE AM KRÖPCKE weiter, die ihre Aktivitäten zwar vor einigen Jahren eingestellt hatten, sich aber zum Anlass des Geburtstagskonzerts noch einmal zusammengefunden hatten und wieder zahlreiche bekannte Songs coverten, so dass die Besucher noch bis in die Nacht weiterfeiern konnten.
Kein Theater
Pressesprecher Matthias Korfhage zeigte sich überaus zufrieden mit der erfolgreichen Geburtstagsfeierei: „Wir haben auf offizielle Einladungen verzichtet, wollten es lieber entspannt halten. Schade, dass trotzdem niemand von der Stadt Melle vorbeigeschaut hat.“ Auch die Künstler wurden trotz des freien Eintritts noch bedacht: „Ich bin später noch mit dem Hut rumgegangen und der wurde dann auch noch richtig voll; das war klasse.“
Nächste Veranstaltung in der Kulturwerkstatt ist das Konzert der BLACK STONE RAIDERS mit dem ehemals für die ROLLING STONES aktiven Bassmann Darryl Jones am Freitag, den 20. Januar. Weitere Termine sind auch auf www.kultur-in-buer.de zu finden.
Konzeptionell sind sich die Macher in Buer allerdings einig zukünftig eher auf etablierte und somit bekanntere Künstler zu setzen und die Anzahl der Veranstaltung vorläufig zu reduzieren. „Erst einmal Luft holen“, so die Devise von Korfhage, schließlich habe man in den letzten Monaten ein hohes Pensum absolviert. Einig ist man sich in der Führungsriege der Kulturwerkstatt außerdem, dass es vorläufig keine weiteren Theateraufführungen geben soll. Der Grund waren schlichtweg schlechte Besucherzahlen.
Labels: Grönegau Rundschau KW 01 / 2012
Heimatkapelle im „Miller Mood“ - Jazz-, Blues- und Cocktailnight trumpft Glenn Miller Orchestra auf – Wellingholzhausener ziehen erstmals nach Melle
Bereits seit einigen Jahren hat sich die Heimatkapelle Wellingholzhausen für ihre traditionelle Jazz-, Blues- und Cocktailnight um das Glenn Miller Orchestra bemüht. Nun vermelden die Musiker um ihren musikalischen Leiter Chris Stieve-Dawe endlich die Verpflichtung des 17-köpfigen Orchesters mit ihrem Dirigenten Wil Salden. Durch die Zugkraft dieser Gruppe wird das Event nun erstmals am 28. Januar im Meller Forum stattfinden. Beginn ist um 20 Uhr.Bereits zum zehnten Mal wird die Jazz-, Blues- und Cocktailnight durch die Heimatkapelle veranstaltet, stets blieb man dabei in Wellingholzhausen und verwandelte das „Haus des Gastes“ mithilfe stimmungsvoller Deko, entspannter Atmosphäre und hochkarätigem Musikprogramm in einen großen Jazzclub. Dies soll nun auch im Forum am Kurpark geschehen, wie der Geschäftsführer der Heimatkapelle Hans-Jörg Haferkamp verspricht: „Bistro-Tische, Cocktails, Lichter. Auch im Forum bleibt der Charakter unserer Jazz-, Blues- und Cocktailnight erhalten.“
Dicht am Original
Starten wird das Glenn Miller Orchestra traditionell mit der bekannten „Moonlight Serenade“. Ein Song, der von vielen als Paradebeispiel für den typischen Big Band Sound von Glenn Miller genannt wird. Wil Salden übernahm das Patentrezept der Legende: „Es ist der Traum eines jeden Bandleaders oder Arrangeurs, einen neuen Sound zu kreieren, der schon nach den ersten Takten erkennbar ist.“ Diese Philosophie übernahm der Dirigent beim Aufbau seines Orchesters. Hier basiert der typische Sound auf zwei Altsaxophonen, zwei Tenorsaxophonen und einer Klarinette. Wil Salden selber ist Multitalent und während des Konzerts als Orchesterleiter, Pianist, Sänger und Moderator im Einsatz. Ein Musiker, der es sich in den Kopf gesetzt hat, als Fan der Swingmusik der 40er Jahre, die Musik Glenn Millers zu studieren, für die Zukunft zu erhalten und sie einem Millionenpublikum mit einem eigenem Orchester zu präsentieren. „Ich war schon als Kind und vor allem als Musikstudent Fan der Sweet und Swing Musik der vierziger Jahre. Für mich ist Glenn Miller der prägnanteste Vertreter dieser Musik. Meinen Wunsch, denselben Stil und dieselbe Perfektion auf der Bühne zu präsentieren, versuche ich mit dem Glenn Miller Orchestra zu verwirklichen.“ Besonderen Wert legt der Liebhaber deshalb auch auf die Originalbesetzung, um so nah wie möglich an den Sound früherer Tage zu gelangen.
„In The Miller Mood“
Auf Tour ist das Orchester aktuell in ganz Europa mit der neuen Show „In The Miller Mood“. Schwerpunkt ist natürlich die Musik von Glenn Miller. Eine Hommage an andere Orchesterleiter wie Woody Herman, Count Basie und Harry James mit ihren typischen Kompositionen rundet das Programm außerdem ab. Ebenfalls wird an die berühmte Sängerin Ella Fitzgerald erinnert.
Karten sind erhältlich in der Buchhandlung Sutmöller, der Touristinformation im Rathaus, bei der Bäckerei/Post Prinz in Wellingholzhausen sowie in der Geschäftsstelle des Meller Kreisblatts an der Mühlenstraße 24 und allen anderen Geschäftsstellen des Medienhauses Neue OZ.
Labels: Grönegau Rundschau KW 01 / 2012
08 Januar 2012
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Livemusik-Abend
Die Katholische Jugend Wellingholzhausen lädt am 26. Dezember wieder zum traditionellen Livemusik-Abend ein, Canisiusheim, Wellingholzhausen (20 Uhr)
Dienstag, 27.12.
Angelika Milster
Die deutsche Sängerin und Schauspielerin präsentiert ein beschwingtes Weihnachtskonzert unter dem Motto „Swinging Christmas“. Achtung: Es gibt nur noch sehr wenige Restkarten, Martinikirche, Buer (19.30 Uhr)
Samstag, 07.01.
Blue House am Kröpcke
+ Ulli Singer
Zum zehnjährigen Vereinsgeburtstag treten beim Tag der offenen Tür der Bueraner Gitarrist Ulli Singer und Blue House am Kröpcke auf, Kulturwerkstatt Buer (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 50 / 2011
Kulturwerkstatt Buer wird zehn Jahre alt - Tag der offenen Tür am 7. Januar 2012
Im Laufe der letzten zehn Jahre ist allerhand passiert, Mitglieder kamen und gingen, nicht immer ganz geräuschlos und viele bekannte und unbekannte Musiker und Künstler besuchten den Grönegau. Am 7. Januar 2012, also genau zehn Jahre nach dem ersten Konzert, findet nun ein Tag der offenen Tür in der Kulturwerkstatt am Alten Handelsweg 22 statt.
Revival
Zur Feier des Tages haben die Verantwortlichen um die erste Vorsitzende Jana Wendland den Gitarristen Ulli Singer und das Duo BLUE HOUSE AM KRÖPCKE eingeladen und machen somit eine Reise in die Vergangenheit. Die beiden lokalen Acts spielten nämlich bereits vor zehn Jahre das erste Konzert der Kulturwerkstatt. Im Rahmenprogramm werden zahlreiche Fotos vergangener Events gezeigt, sowie Live-Mitschnitte von Konzerten, die sich im umfangreichen Fundus des Meller Studiobesitzers und Kulturwerkstatt-Mitglieds der ersten Stunde Werner Brinkmann, befinden. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung beginnt ab 20 Uhr.
Erstes Hochkaräter
Im Zuge der Vorbereitungen für die Feierlichkeiten, gab es bereits eine Neuigkeit für das Programm 2012 zu hören. So gastieren die BLACK STONE RAIDERS am Freitag, den 20. Januar in Buer. Während der Bandname sicherlich vielen Musikfreunden ein großes Fragezeichen auf die Stirn schreibt, zaubern die Namen und vor allem die Bandfeatures der drei beteiligten Musikern dem einen oder anderen potentiellen Zuschauer sicherlich ein Lächeln ins Gesicht. So besteht das Trio aus dem Gitarristen Jean-Paul Bourelly, der bereits für Miles Davis, Dennis Chambers oder Cassandra Wilson spielte. Sein Kumpel aus Teenagertagen in Chicago Darryl Jones arbeitete für Sting, Miles Davis und Peter Gabriel, sowie den ROLLING STONES, bei denen er ab 1993 auf zahlreichen Platten und Touren mitspielte, aber nie als offizielles Bandmitglied aufgeführt wurde. Letzter Künstler im Bunde ist der LIVING COLOUR Schlagzeuger Will Calhoun. Mit dieser Gruppe konnte er 1989 und 1990 jeweils einen Grammy für die beste „Hard Rock Performance“ abräumen.
Labels: Grönegau Rundschau KW 50 / 2011
SZENE-NEWS
Die Meller Rockband IVORY hat sich für das neue Jahr einiges vorgenommen. Während die Musiker derzeit fleißig im Studio neue Songs aufnehmen und die Spuren gerade auch schon abmischen, möchten sie für das nächste Jahr ein ganz neues Programm auf die Beine stellen. „Hierzu werden wir sicherlich etwas Zeit brauchen, die wir uns für diese Produktionen auch nehmen werden“, verkündet die Band aktuell auf ihrer Homepage.
Live soll es für das Quintett 2012 bei einer großen Party gemeinsam mit VARICOSE VEIN auf eine Bühne im Grönegau gehen. Unter dem Motto „Tenthousand Days“ soll eine große Party veranstaltet werden, denn beide Band feiern im kommenden Jahr ihr mittlerweile 30-jähriges Bühnenjubiläum. Dabei haben 30 Jahre doch 10.965 Tage...
Gewinner und Verlierer
Auch wenn es keine Meller Band in das Finale, geschweige denn in die Vorausscheide geschafft hat. Der Vollständigkeit halber hier noch die Auflösung der Platzierungen aus dem großen Finale des Rock in der Region Bandwettbewerbs, Anfang Dezember im Haus der Jugend in Osnabrück. Während die Stoner und Rock´n´Roll Band INTO THE WILD ganz knapp vor TURBINE WESTSTADT den Sieg erringen konnte, landeten RAZZMATAZZ auf Platz drei, WHERE ARE THE GOOD MOOSE auf Platz 4 und MAX & THE VICIOUS TURTLE auf Rang 6. SUNBURST AT MIDNIGHT, die Sieger aus dem Meller Vorausscheid mussten sich mit Platz 5 begnügen, denn die Bad Essener landeten beim Juryvoting auf dem letzten Platz. Sie konnten einfach zu wenig Fans mobilisieren.
Labels: Grönegau Rundschau KW 50 / 2011
14 Dezember 2011
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Hamburg Blues Band
+ Arthur Brown
+ Chris Farlowe
Die Hamburg Blues Band steht für intensiven, clever arrangierten und live umwerfenden Roots-Blues, der regelmäßig Puristen ins mentale Wanken bringt. Die Truppe um den oft mit Joe Cocker verglichenen Sänger Gert Lange vermengt brettharten Gitarren-Bluesrock so spielfreudig wie traditionsbewusst mit Soul, klassischem Rhythm´n Blues, Boogie und sogar Ausflüge in Jazz-Gefilde, Kulturwerkstatt, Melle (20.30 Uhr)
Samstag, 10.12.
Louisiana Syncopators
Stomps, Blues, die melodiösen Balladen jener Zeit, Hot Jazz der dunkelen Chicagoer Spelunken, Swing-Titel, der Foxtrott aus den Ballrooms, die Glamoursongs der Broadway-Shows ebenso wie das Jungle-Fieber des Cotton-Clubs in Harlem. Kurzum, es wird das ganze Repertoire des so genannten „Hot Jazz Age“ seitens des 10-Mann-Orchesters geboten. Vorbilder sind all die Größen der 20er und 30er Jahre Amerikas Jazz-Szene, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Samstag, 17.12.
Red Hot
Rock 'n Roll in der besinnlichen Weihnachtszeit im Antik Cafe Melle, anlässlich der dortigen Weihnachtsbasars-Party. Die Wellingholzhausener Band präsentiert wie immer handgemachte Rockmusik, Antik Cafe, Melle (19.30 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 48 / 2011
Meller Label Redfield Records wird zehn Jahre alt! - Am 17. Dezember wird gefeiert

Feierlaune statt Katerstimmung. Die Musikindustrie ächzt, aber Redfield Records aus Melle feiert! Am 17. Dezember findet im Osnabrücker „Bastard Club“ die große Geburtstagsparty zum zehnjährigen Bestehen statt. Fast alle aktiven und auch einige aufgelösten Bands haben ihr Kommen angekündigt. Auch wenn sie nicht auftreten, werden z.B. Musiker von DAMPFMASCHINE, THE BLACKOUT ARGUMENT, HIS STATUE FALLS, ESKIMO CALLBOY oder FIRE IN THE ATTIC vorbeischauen und ihre Lieblingsmusik auflegen. Der Eintritt ist frei, dafür wird um eine Spende für das in Osnabrück ansässige Kinderhilfswerk terre des hommes gebeten.
Ursprünglich in der Nähe von Wuppertal und Düsseldorf beheimatet, existiert die Plattenfirma Redfield Records mittlerweile hauptsächlich in Melle. In diesem Jahr feiern die Musikexperten ihren zehnjährigen Geburtstag. Seit dem ersten Release entwickelte sich das 2001 in Haan-Gruiten bei Düsseldorf gegründete Label Redfield Records zu einer etablierten deutschen Plattenfirma im Bereich Hardcore, Metal und Indie. In den letzten zehn Jahren wurde mit über 60 Veröffentlichungen der Grundstein für eine weitere, nachhaltige Zukunftsplanung im Sinne der veröffentlichten Künstler gelegt. Besonders bei etlichen Nachwuchsbands bewies man den richtigen Riecher, entdeckte und förderte bis dato unbekannte Acts wie WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER, FIRE IN THE ATTIC, TRIP FONTAINE oder A CASE OF GRENADA zu anerkannten Genre-Größen.
Einmalige Aktion
2004 folgte mit der Verlagsgründung von Redfield Publishing der nächste erfolgreiche Schritt in der Firmengeschichte, den man 2008 mit der Gründung der Edition Redfield Records beim renommierten Hamburger ROBA Musikverlag unterstrich. Im gleichen Jahr bewies Redfield Records zudem Mut, neue Schritte zu gehen und veröffentlichte in einer bis dato einmaligen Aktion das neue FIRE IN THE ATTIC-Album im Musikmagazin VISIONS. Neben der konventionellen Veröffentlichung im Handel am 18. April wurde "Cum Grano Salis", so der Titel des Albums, bereits zwei Tage früher in die Mai-Ausgabe von VISIONS (Auflage: 87.000) integriert - gratis und in voller Länge auf CD. Im Handel gab es dafür eine 2CD-Deluxe-Version, sowie eine limitierte Vinyl-Version.
Genregrößen
Seitdem wächst Redfield Records stetig und arbeitet mit internationalen Genregrößen, wie den US-amerikanischen WE CAME AS ROMANS aus Detroit, LIVING WITH LIONS aus dem kanadischen Vancouver oder HEROES & ZEROS aus Oslo in Norwegen zusammen. Trotzdem entdeckt das Label auch immer wieder hochwertige und erfolgreiche nationale Acts, wie HIS STATUE FALLS, WE SET THE SUN oder WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER, welche in den vergangenen Monaten fast alle namenhaften Festivals wie Rock am Ring, Rock im Park, Greenfield und viele mehr bespielten.
Labels: Grönegau Rundschau KW 48 / 2011



